Für das Festival suchten wir nach einem Ort, der mit dem Zug und dem Auto gut erreichbar ist – das ist in Amsterdam nicht möglich. Außerdem suchten wir nach einem Ort, der rau und ungeschliffen ist, also kein schickes „Messegelände“. Wir entschieden uns schnell für die ehemaligen Fabrikgebäude von SugarCity: Sie strahlen so viel Geschichte aus und sind einfach cool. Das Festival selbst ist auch etwas rau, ohne viel Schnickschnack. Es wäre daher seltsam, einen polierten Veranstaltungsort zu wählen. SugarCity bietet so viel Coolness, was auch sehr gut zum Food Line-up passt. Culy, Monique van Loon
Culy ging während des Osterwochenendes 2015 zum ersten Mal offline, in Form eines Festivals. Culy ist derzeit die angesagteste Online-Website für Food-Inspiration. Das Festival sollte das Gefühl von Culy.nl widerspiegeln, aber offline. In Zusammenarbeit mit dem Food Line-up wurde die Fabrik in ein kulinarisches Walhalla verwandelt, mit einem sowohl modernen als auch retro Dekor, in dem das Gerüstholz dominierte.
De Middenfabriek und Pulppersloods waren mit verschiedenen Pop-up-Restaurants und Foodtrucks ausgestattet, darunter: der All-day Breakfast Club, Brandt & Levie, De Sapkar und Meneer Temaki. Neben leckerem Essen und Trinken gab es auch verschiedene Bier-, Wein- und Cider-Verkostungen. Außerdem gab es eine echte „Eetapotheek” (Essensapotheke) und Kinder konnten ihre eigenen 3D-gedruckten Eiscremes verzieren, während die Eltern sich an der Dilmah Tea & Desserts Bar vergnügten. De Binnenstraat diente teils als Eingang und Durchgang, teils als Kino, wo die Besucher bei Food-Dokumentationen ins Schwärmen gerieten.
Das Festival wird voraussichtlich im Frühjahr 2016 wieder stattfinden.
Quelle Fotos: Culy.nl
Fotograf: Sven Signe den Hartogh
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